Für die erste Mannschaft der ASV Schachtabteilung begann dieses Wochenende die Bezirksligasaison. Gleich in der ersten Runde hatte man mit Kulmbach 3 einen Aufsteiger als Gast. Die Gäste mussten zudem noch drei Stammspieler ersetzen, wer nun dachte das wäre eine leichte Aufgabe sah sich getäuscht. Gleich zu Beginn des Wettkampfes kam Helmut Ochs gegen Felber ins hintertreffen, weil er zwei Bauern einstellte, dies nuzte sein Gegner zum Gewinn. Ähnlich erging es Gerhardt Zapf gegen Wolf. Hans Pohrer spielte gegen Otto Zellner Remis. Dr. Uwe Leonhardt hielt den Angriff von Weth stand, als er Selbst die Initiative ergreifen konnte, übersah er zum Schrecken seiner Mitspieler das Schachmatt. Horst Geier spielte gegen den erst zwölf jährigen Angermann, alle Bemühungen von Geier wurden bravourös von dem Jugendspieler gekontert, so das nicht mehr drin war als Remis.
Nun brauchte Kulmbach nur noch ein halben Punkt zum Gewinn des Mannschaftskampfes. Doch Rehau hielt dagegen.
Franz Dörfel hatte gegen Hofmann schon zu Beginn der Partie, durch eine Fesselung eine Leichtfigur gewonnen, diesen Vorteil nutze er routiniert zum Gewinn der Partie. Werner Hopf konnte in einem Damenendspiel einen Bauern zur zweiten Dame umwandeln, als Becher keine Möglichkeit für ein Schachgebot hatte gab er auf. Nun lag es an Ulrich Hertel, der sein Debüt am Spitzenbrett gab, das unentschieden zu retten. Hertel konnte einen Bauern im Mittelspiel gewinnen, dies nutzte er in einen schwierigen Turmendspiel und nach fünf Stunden Spielzeit zum Gewinn der Partie. Rehau kam noch einmal mit einem blauen Auge davon und holte zumindest noch einen Punkt. Da man nun den vermeintlich schwächsten Gegner hatte, muss in den nächsten Wettkämpfen sicherlich konzentrierter zur Sache gegangen werden, um in der Bezirksliga zu bestehen.
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